Erneuter „Bundesliga-Talk“ bei Reifen Stiebling

Freitag, 16. Januar 2015 | 0 Kommentare
 
Diskutierten auf Einladung von Reifen Stiebling (Bildmitte Geschäftsführer C. Stiebling) amüsant und kurzweilig über den Fußball im Allgemeinen und das Reporterleben im Besonderen: Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (re.) und Werner Hansch (li.)
Diskutierten auf Einladung von Reifen Stiebling (Bildmitte Geschäftsführer C. Stiebling) amüsant und kurzweilig über den Fußball im Allgemeinen und das Reporterleben im Besonderen: Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (re.) und Werner Hansch (li.)

„Wir gehen auf Sie zu und stellen einen persönlichen Kontakt her. Vor allem in den Zeiten des Online-Handels und von Facebook und Twitter.“ So begrüßte Christan Stiebling, Geschäftsführer von Reifen Stiebling, 30 seiner Großkunden zu einem ganz besonderen Abend: Das Herner Unternehmen mit seinen zwölf Filialen im Ruhrgebiet und am Niederrhein hatte kurz vor dem Anpfiff der Rückrunde in der Fußball-Bundesliga mit Kult-Moderator Werner Hansch und Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer zwei fußballerische Größen zu einer Talkrunde eingeladen.

Über zwei Stunden ging Kinhöfer mit dem 76-jährigen Werner Hansch auf Spurensuche. Angefangen bei der Kindheit in Recklinghausen über Schule und Studium bis hin zu den ersten journalistischen Aufgaben. Die „Stimme des Ruhrgebiets“ führte den Talk wie seine Sportreportagen: präzise, witzig, charmant, mit originellen Sprachbildern, augenzwinkernd, aber auch mit Tiefsinn. Und er gab zu: „Mein berufliches Leben war von Zufällen geprägt.“

Seine ersten Gehversuche als Sprecher auf den Trabrennbahnen in NRW, die Legende von Schalkes Torwartikone Norbert Nigbur, die Hansch als Stadionsprecher in der Glückauf-Kampfbahn als „Mit der Startnummer 1 …“ ankündigte, der Wechsel zum Rundfunk („Meine schönste Zeit“), die Aufgaben bei diversen Fernsehanstalten – Werner Hansch ließ die Stiebling-Gäste an vielen Facetten seines Lebens teilhaben, ohne zu verhehlen: „Ich habe fast 1.500 Fußballspiele kommentiert, der größte Teil davon war langweilig.“

Und der Fußball heute? „Er hat eine gesellschaftliche Bedeutung, die enorm gewachsen ist. Vereine und Spieler stehen unter Dauerdruck. Und das Geld der Champions League bestimmt alles. Daher glaube ich nicht, dass Traditionsvereine wie Frankfurt, Stuttgart, Berlin oder Hamburg in diesem Jahrhundert noch einmal Deutscher Meister werden können.“

„Alles andere als Schnulli-Bulli“

Beim mittlerweile dritten Stiebling-Talk in einem In-Lokal in Gelsenkirchen-Buer – bisherige Gäste waren Peter Neururer und Christoph Metzelder – kamen Kinhöfer und Hansch natürlich an einem Thema nicht vor: am FC Schalke 04 und an dessen ehemaligem Manager Rudi Assauer. Während Hansch die „Knappen“ sportlich auch dank der soliden Nachwuchsarbeit auf einem guten Weg sieht, hat er zu dem Verein eine ganz neue Bindung. „Schalke unterstützt die ,Rudi Assauer Gemeinnützige Initiative Demenz und Gesellschaft‘, dessen Beiratsvorsitzender ich bin, in vielen Dingen. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

Mit viel Applaus und zahlreichen Fragen der Gäste endete der kurzweilige Abend, den Christian Stiebling so zusammenfaste: „Ich bin tief beeindruckt und hatte viele Aha-Erlebnisse und Gänsehaut-Momente.“ Und er spielte dann auf die im vergangenen Jahr erschienene Biographie von Werner Hansch an: „Das war heute alles andere als Schnulli-Bulli.“

Der Talk in Gelsenkirchen, wo „Reifen Stiebling“ zwei Filialen führt, war nur ein Baustein in der Marketingstrategie des Herner Reifenunternehmens, die „konsequent auf das Thema Fußball setzt“, so Stiebling. Weitere Mosaiksteine sind die enge Kooperation mit dem Stiebling-Partner Christoph Metzelder, Fußball-Schulen und -Camps in Herne und Haltern sowie das Sponsoring von Trikots für Jugendmannschaften. dv

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Kategorie: Markt

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