Planungsstopp bei Giti Tire: Ausschreibungsverfahren wird geprüft

Dienstag, 6. Januar 2015 | 0 Kommentare
 
Der im vergangenen Juni angeküngigte Fabrikbau von Giti Tire in den USA gerät ins Stocken, da ein an der Ausschreibung beteiligtes Unternehmen meint, der Ausschreibungsprozess verlaufe nicht gesetzeskonform bzw. unfair
Der im vergangenen Juni angeküngigte Fabrikbau von Giti Tire in den USA gerät ins Stocken, da ein an der Ausschreibung beteiligtes Unternehmen meint, der Ausschreibungsprozess verlaufe nicht gesetzeskonform bzw. unfair

Im vergangenen Sommer hat Giti Tire beschlossen, jetzt die erste Reifenfabrik auch auf US-amerikanischen Boden zu bauen. Da der Bau in Chester (South Carolina) durch öffentliche Mittel kofinanziert wird, muss eine öffentliche Ausschreibung stattfinden. Ein Bauunternehmen, das sich an der Ausschreibung beteiligt hatte, hat nun aber den ganzen Prozess zum Stillstand gebracht. Das Unternehmen konnte ein Gericht von seiner Ansicht überzeugen, dass die bei der Ausschreibung im Chester County zur Anwendung kommenden Richtlinien womöglich nicht gesetzeskonform bzw. unfair sind. Das Gericht erließ nun eine einstweilige Verfügung und will das Verfahren prüfen. Ein Termin für die Grundsteinlegung kann Giti Tire folglich weiterhin nicht nennen. In Chester will der in Singapur ansässige Reifenhersteller mit Fabriken in China und Indonesien eine neue Pkw- und LLkw-Reifenfabrik für den nordamerikanischen Markt bauen, in der rund 1.700 Mitarbeiter später einmal 30.000 Reifen täglich fertigen sollen. ab

 

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Kategorie: Markt

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