Eine Milliarde Wulstkerne aus Trierer Michelin-Werk

Dienstag, 9. Dezember 2014 | 0 Kommentare
 
Michelin-Mitarbeiter Avni Memaj übergibt den einmilliardsten Wulstkern symbolisch an Standortleiter Cyrille Beau (re.)
Michelin-Mitarbeiter Avni Memaj übergibt den einmilliardsten Wulstkern symbolisch an Standortleiter Cyrille Beau (re.)

Die Teams des Michelin-Drahtwerks in Trier haben jetzt den einmilliardsten Wulstkern seit Produktionsstart im Jahr 1971 gefertigt. Grund genug für die rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diesen besonderen Meilenstein zu feiern. „Der Trierer Michelin-Standort hat sich zum Vorzeigewerk für die Wulstkernfertigung im Unternehmen entwickelt und ist heute ein strategisch wichtiger Baustein in der Michelin-Gruppe“, betont Standortleiter Cyrille Beau. „Die große Erfahrung und das Know-how unserer Mitarbeiter führen zu Innovationen, die im Konzern sehr geschätzt werden. Es sind die hochmotivierten Teams, welche die besondere Stärke unseres Standorts ausmachen.“

Das Trierer Werk ist die größte Wulstkernfertigungseinheit im Konzern und deckt mehr als ein Fünftel des weltweiten Bedarfs in der Michelin-Gruppe. Die Vorprodukte gehen von hier aus in Reifenwerke in Deutschland, nach Europa und auch nach Übersee.

Michelin in Trier ist seit über 40 Jahren auf Wulstkerne für Auto- und Lkw-Reifen spezialisiert. Der Wulstkern ist ein Vorprodukt aus Stahldraht und hält den Reifen sicher auf der Felge. Er besteht zunächst aus der zentralen „Seele“. Sie wird aus Weichstahl gefertigt, zu einem Ring geformt und anschließend mit Hartdraht umwickelt. Dabei ist eine sehr hohe Präzision gefragt: „Die Schnitte der Seelen zum Beispiel müssen auf den hundertstel Millimeter genau gleich lang sein. Denn es geht um höchste Sicherheit und Qualität“, erläutert Produktionsleiter Klaus-Dieter Schneider. Mit Investitionen wird der komplette Anlagenpark kontinuierlich auf den neuesten Stand der Michelin-Technologie gebracht. dv

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Kategorie: Markt

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