Revisionsanträge zurückgezogen: Rüdiger Höffken geht ins Gefängnis

Freitag, 5. Dezember 2014 | 0 Kommentare
 
Hat das Ersatzgeschäft im Aluminiumrädermarkt mehr als zwei Jahrzehnte mitgeprägt: Rüdiger Höffken
Hat das Ersatzgeschäft im Aluminiumrädermarkt mehr als zwei Jahrzehnte mitgeprägt: Rüdiger Höffken

Der ehemalige sogenannte „Felgenzar“ Rüdiger Höffken (67, Begründer der Aluminiumrädermarke RH Alurad in Attendorn) geht doch ins Gefängnis. Gestern sollte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe über die Revisionen entscheiden, die sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung gegen ein Urteil aus dem Dezember 2013 eingelegt hatten. Völlig überraschend zogen beide Seiten aber ihre Revisionsanträge kurz vor der Verhandlung zurück, sodass bereits spekuliert wird, dass sich die beteiligten Parteien in irgendeiner Form hinter den Kulissen auf eine Art Deal geeinigt hätten. Das Urteil des Landgerichts Dortmund ist jedenfalls damit rechtskräftig, sodass Rüdiger Höffken wegen Betrugs und Untreue in besonders schweren Fällen sowie Urkundenfälschung für fünf Jahre und zehn Monate einsitzen müsste. Auf der Essener „Reifen“ Ende Mai soll Höffken bereits davon gesprochen haben, dass er damit rechne, noch einmal ins Gefängnis zu müssen: Ab Juli 2011 und dann insgesamt 16 Monate hatte Höffken sich bereits mit den Bedingungen in der U-Haft vertraut machen können, diese Zeit dürfte schon mal angerechnet werden. dv

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Kategorie: Markt

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