Leere Auftragsbücher: Plant Fendt Hunderte Stellenstreichungen?

Dienstag, 7. Oktober 2014 | 0 Kommentare
 
Fendt plant in Deutschland offenbar, bis zu 500 Stellen zu streichen – die Auftragsbücher der Branche leiden unter anderem unter den EU-Sanktionen gegenüber Russland und auch schwacher Nachfrage in Westeuropa
Fendt plant in Deutschland offenbar, bis zu 500 Stellen zu streichen – die Auftragsbücher der Branche leiden unter anderem unter den EU-Sanktionen gegenüber Russland und auch schwacher Nachfrage in Westeuropa
Die Hersteller von landwirtschaftlichen Geräten, insbesondere von Traktoren, leiden nach dem Rekordjahr 2013 nun unter einer schwachen Auftragslage. Gerade die zweite Jahreshälfte wird von Marktteilnehmern als „schwierig“ beschrieben nach einem noch „ordentlichen". Wie die Zeitung „Agrartechnik“ jetzt berichtet, greift der Hersteller AGCO – unter anderem Hersteller von Traktoren der Marke Fendt – in Deutschland nun zu harten Maßnahmen. Wie es dazu heißt, wolle der Hersteller nun in seinen Werken sogar Stellen abbauen. Bereits im Juli hatte man sich von 144 Leiharbeitern getrennt, wie Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der Fendt-Geschäftsführung in Deutschland, demnach bestätigt. Mittlerweile könne man Paffen zufolge nicht mehr ausschließen, dass auch Stammpersonal entlassen werden muss. „Und das sowohl am Stammsitz in Marktoberdorf als auch im nordschwäbischen Bäumenheim“, so die Zeitung weiter. Von bis zu 500 zu streichenden Stellen ist die Rede. Aktuell arbeiten in Marktoberdorf zirka 3.200 Mitarbeiter, in Bäumenheim 998.

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Kategorie: Produkte

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