Das ContiPressureCheck-System gibt’s auch für Spezialreifen

Mittwoch, 3. September 2014 | 0 Kommentare
 
ContiPressureCheck: Nun auch für Spezialreifen in Häfen und weiteren Industriebereichen verfügbar
ContiPressureCheck: Nun auch für Spezialreifen in Häfen und weiteren Industriebereichen verfügbar

Langsamer und kontinuierlicher Druckverlust ist eine der häufigsten Ursachen für Reifenpannen in der Hafenlogistik und weiteren Warenumschlagplätzen. Die Folgen von Reifenschäden und dem daraus resultierenden Fahrzeugausfall – hierzu zählen hohe Kosten für Flottenmanager und erhebliche Probleme in der Logistikkette – sind enorm. Continental Commercial Specialty Tires (CST) schafft nun Abhilfe: Der Geschäftsbereich führt für Spezialreifen das bewährte Reifendruckkontrollsystem ContiPressureCheck ein.

Die Technologie gilt als zuverlässig und trägt zu einer erhöhten Lebensdauer der Reifen bei. Das Reifendruckkontrollsystem ist für nahezu alle Arten von Industriefahrzeugen einsetzbar. Ein weiterer Vorteil: Das System funktioniert in allen schlauchlosen Reifen aller Herstellermarken und ist somit variabel einsetzbar.

„Regelmäßige Wartungen des Reifendrucks sind zeit- und kostenintensiv und werden daher häufig vernachlässigt – mit schwerwiegenden Folgen“, weiß Dr. Michael Märtens, Managing Director von Continental CST. „Mit der Einführung von ContiPressureCheck für Spezialreifen bieten wir unseren Kunden eine kostengünstige Alternative zur Messung des Reifendrucks, die die Effizienz und zugleich die Sicherheit von Fahrzeugflotten in allen Industriebereichen erhöht. Damit erweitern wir unser Produktportfolio um eine maßgeschneiderte Lösung, die den Anforderungen unserer Kunden gerecht wird und Kosten senkt.“

Im Gegensatz zu vergleichbaren Systemen kommt ContiPressureCheck im Inneren des Reifens zum Einsatz. Das Reifendruckkontrollsystem setzt damit dort an, wo fehlender Fülldruck seine Wirkung entfaltet. Denn: Sinkt der Druck im Inneren des Reifens, wird dieser beim Abrollen stärker belastet und heizt sich auf. Schwere Lasten, wie sie zum Beispiel in der Hafenlogistik vorkommen, erhöhen die Belastung um ein Vielfaches. Dies kann zu Reifenschäden oder, im schlimmsten Fall, zum Platzen des Reifens führen.

Über einen Sensor im Reifeninneren werden Reifendruck und Reifentemperatur mit ContiPressureCheck kontinuierlich überprüft. Das Modul mit Sensoren und Kommunikationssystem wird mit einer Gummihalterung an die Innenseite der Reifenlauffläche geklebt. Auf diesem Weg können genauere Messergebnisse erzielt werden als bei vergleichbaren Systemen, die Daten außerhalb des Reifens erfassen. Hier sind Messfehler durch entstehende Bremswärme nicht ausgeschlossen. Per Funk werden die Daten regelmäßig an den zentralen Empfänger (Central Control Unit – CCU) gesendet, dort verarbeitet und an ein Display im Fahrerhaus übermittelt. Der Unterschied zwischen dem vorgegebenen und aktuellen Reifenluftdruck zeigt dem Fahrer sofort an, wann er den Luftdruck korrigieren muss. dv

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Kategorie: Allgemein

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