Sinneswandel: Michelin ab 2016 exklusiver MotoGP-Reifenausrüster

Montag, 2. Juni 2014 | 1 Kommentar
 
 
 

Es ist erst ein paar Jahre her, da betonte Michelin immer wieder, ein Engagement in hochklassigen Rennserien wie etwa der Formel 1 oder auch der MotoGP sei für den Konzern nicht von Interesse, sofern dort auf Einheitsreifen gefahren werde bzw. nur ein Reifenhersteller das gesamte Wettbewerberfeld ausrüste. Zwischenzeitlich ist es offensichtlich zu einem Sinneswandel gekommen, denn ab der Saison 2016 starten die Maschinen der MotoGP ausschließlich auf 17-Zoll-Reifen der Franzosen, die damit die diejenige Position übernehmen, die Bridgestone Ende kommenden Jahres aufgibt. „Unsere Strategie des konsequenten Technologietransfers von der Rennstrecke auf die Straße passt perfekt zum neuen, ab 2016 gültigen technischen Reglement der MotoGP-Serie, weil es unter anderem die Verwendung von 17-Zoll-Rädern vorsieht“, erklärt Michelin-Motorsportdirektor Pascal Couasnon. „Deshalb hat sich Michelin entschieden, nach der Ausschreibung ein entsprechendes Angebot einzureichen. Wir danken den Führungsgremien für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir verstehen es als Anerkennung des umfassenden Michelin-Rennsport-Know-hows und der 26 WM-Titel, die wir bislang erringen konnten“, ergänzt er. Dank seiner „Total-Performance“-Strategie, die kontinuierliche und gleichzeitige Verbesserungen in allen Leistungsbereichen eines Reifens anstrebt, werde Michelin den MotoGP-Fahrern ab 2016 ein beständig hohes Gripniveau bei trockenen und nassen Bedingungen bieten, heißt es vonseiten des französischen Konzerns. Das Engagement in der MotoGP soll gleichzeitig als „Testlabor für die Serieninnovationen von morgen“ dienen. cm

 

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Kategorie: Markt, Motorsport, Produkte

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