Formel E als beispielhaftes Engagement der Michelin-Gruppe

Donnerstag, 22. Mai 2014 | 0 Kommentare
 
Die Michelin-Gruppe versteht sich seit jeher als einer der wichtigsten Wegbereiter für nachhaltige Mobilität; die neue Formel-E-Rennserie ermöglicht der Gruppe entscheidende Fortschritte, um die Mobilität im städtischen Raum voranzubringen
Die Michelin-Gruppe versteht sich seit jeher als einer der wichtigsten Wegbereiter für nachhaltige Mobilität; die neue Formel-E-Rennserie ermöglicht der Gruppe entscheidende Fortschritte, um die Mobilität im städtischen Raum voranzubringen

Michelin versteht sich als einer der wichtigsten Wegbereiter für nachhaltige Mobilität. Der Einsatz in der neuen „Formel E“ als offizieller Reifenpartner sei dabei Ausdruck des globalen Engagements des Unternehmens. Die Formel E soll als FIA-Rennserie eine „neue Vision des Motorsports“ verwirklichen, so der Reifenhersteller. Ab September 2014 betreibt die Gesellschaft Formula E Holdings exklusiv das Motorsportevent für rein elektrisch angetriebene Monopostos. „Michelin befürwortet dieses innovative und zukunftsorientierte Konzept, weil dessen Werte im Einklang mit der Michelin Charta Leistung und Verantwortung stehen.“

Per Ausschreibung forderte die FIA Reifenhersteller auf, Vorschläge für die Bereifung der Formel-E-Boliden in den ersten zwei Rennsaisons zu unterbreiten. Für die Bewertung ausschlaggebend seien dabei drei Kriterien gewesen: technische Kompetenz, Marketingkonzept und bisheriges Engagement des Unternehmens für eine bessere Mobilität. „Michelin zeichnete sich bei allen drei Aspekten aus und wurde im März 2013 zum offiziellen Reifenpartner der neuen Rennserie ernannt.“

Für Pascal Couasnon, Michelin-Motorsportdirektor, sei diese Partnerschaft logische Konsequenz: „Michelin ist mit seinen Pionierleistungen für energieeffiziente Reifen und verantwortungsbewussten Rennsport führend in der Branche. Für das Unternehmen ist die neue Disziplin aufgrund der neuartigen Motorisierung und der Austragung der Rennen in Stadtzentren besonders interessant. Die Formel-E-Meisterschaft der FIA passt perfekt zur Strategie ‚Michelin Total Performance’. Ziel ist es dabei, stets mehrere Leistungsmerkmale optimal in einem Reifen zu kombinieren, auch wenn diese unvereinbar scheinen.“

Die Michelin-Motorsportingenieure entwickelten für die neue Elektro-Rennserie den Michelin Pilot Sport EV, der sich durch zahlreiche Innovationen auszeichne. Die Bereifung passe sich nahtlos in die völlig neue Konzeption der Monoposto-Rennwagen ein, betont der Hersteller; Michelin hatte den neuen Reifen auf der IAA 2013 in Frankfurt vorgestellt.

Zwei richtungweisende Eigenschaften des innovativen Reifens seien dessen Größe und dessen Profil. Zum ersten Mal wird eine internationale Rennserie mit Monoposto-Boliden auf 18-Zoll-Reifen ausgetragen. Michelin hat diese Vorgaben der FIA aus dem März 2013 aus zwei Gründen unterstützt: Erstens ermöglichten sie eine hohe Energieeffizienz der elektrisch angetriebenen Rennwagen. Zweitens rücke dadurch der Technologietransfer vom Motorsport in die Großserie wieder stärker in den Vordergrund. Dies erkläre auch die ungewöhnliche Vielseitigkeit des Michelin Pilot Sport EV als Rennreifen. Dank seines eigenständigen Profils lasse er sich nämlich sowohl auf trockener als auch auf nasser Piste einsetzen.

Die Michelin-Motorsportingenieure entwickelten für die neue Elektrorennserie den Michelin Pilot Sport EV, der sich durch zahlreiche Innovationen auszeichnet

Die Michelin-Motorsportingenieure entwickelten für die neue Elektrorennserie den Michelin Pilot Sport EV, der sich durch zahlreiche Innovationen auszeichnet

Die Entwicklung des Michelin Pilot Sport EV erfolgte zusammen mit der des Michelin Energy EV, der kürzlich sein Marktdebüt feierte. Der Michelin-Serienreifen vergrößert die Reichweite von Elektrofahrzeugen um bis zu sechs Prozent (im Vergleich zum Energy Saver+ in 185/65 R15). Die parallele Entwicklung der beiden Reifen belege erneut, „wofür sich Michelin seit jeher einsetzt – den Technologietransfer vom Renn- zum Serienreifen“. Michelin nutze konsequent die zahlreichen Erkenntnisse aus dem Motorsport für Fortschritte bei den Serienreifen, wie Pascal Couasnon erklärt: „Der Motorsport bildet neben dem Michelin-Entwicklungszentrum mit weltweit mehr als 6.000 Beschäftigten ein gewaltiges Forschungsfeld. Beide liefern uns wichtige Erkenntnisse, die einander ergänzen. Im Motorsport haben wir es immer mit Extremsituationen zu tun – bei den Produkten wie auch bei der Arbeitsweise. Deshalb müssen wir ständig neue Werkzeuge und neue Arbeitsmethoden konzipieren. Die neuen Entwicklungen reichen wir anschließend an die Entwickler der Serienreifen weiter – ein Prozess, der sich immer weiter fortsetzt. Für die Herausforderungen der Automobilindustrie von heute gibt es nur eine Lösung – Innovation. Michelin nutzt dafür den Motorsport.“

Die stetige Suche „nach innovativen, kundenorientierten Lösungen motiviert Michelin immer wieder aufs Neue, im Motorsport wie auf der Straße die Energieeffizienz seiner Reifen zu verbessern. Dies geht weit über die reine Reifenforschung hinaus“, so der Hersteller weiter. Seit 1998 organisiert das Unternehmen seine „Challenge Bibendum“, eine internationale Plattform für nachhaltige Mobilität im Straßenverkehr. Knapp zwei Monate nach dem Auftaktrennen der Formel-E-Serie am 13. September 2014 in Peking findet die zwölfte Auflage der Challenge Bibendum im chinesischen Chengdu statt. „Beide Aktivitäten vereinen viele Gemeinsamkeiten und zählen zu den zahlreichen Maßnahmen, die Michelin für eine nachhaltige Mobilität innerhalb und außerhalb der Städte ergreift.“ ab

Schlagwörter: , , ,

Kategorie: Motorsport, Produkte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *