Negatives Lanxess-Ergebnis für 2013 erwartet

Donnerstag, 27. Februar 2014 | 0 Kommentare
 

Nach vorläufigen Zahlen wird die Bilanz des Spezialchemiekonzerns Lanxess für das Geschäftsjahr 2013 nicht nur einen gegenüber einem Jahr zuvor um 8,7 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gesunkenen Umsatz sowie mit 735 Millionen Euro ein um 39,9 Prozent rückläufiges EBITDA ausweisen, sondern das Unternehmen spricht auch von einem negativen Betriebsergebnis. Der Verlust wird demnach bei voraussichtlich 159 Millionen Euro liegen. Begründet wird dies mit Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, die im vierten Quartal 2013 zu außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 257 Millionen Euro geführt hätten. „Aufgrund der erwarteten Entwicklung von Überkapazitäten sowie der Rohstoff- und Energiekosten wird von einem Wettbewerbsumfeld ausgegangen, in dem die künftigen Cashflow-Beiträge nicht mehr den bisherigen Buchwerten der Business Units Keltan Elastomers und High Performance Elastomers (Segment Performance Polymers) sowie Rubber Chemicals (Segment Performance Chemicals) entsprechen“, teilt Lanxess nach einer entsprechenden Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) gemäß IAS 36 mit. Zusammen mit vorgezogenen Sonderaufwendungen in Höhe von etwa 30 Millionen Euro im Rahmen des Effizienzprogramms „Advance” hätten die Abschreibungen zu dem Konzernverlust sowie einem negativen Ergebnis je Aktie im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2013 geführt, heißt es weiter. Die Veröffentlichung der endgültigen Geschäftszahlen für 2013 ist für den 20. März geplant. Schon jetzt ist mit Blick auf 2014 die Rede davon, dass man für das laufende Jahr wieder ein leicht verbessertes EBITDA vor Sondereinflüssen erwartet. „Allein aufgrund des Wegfalls von Einmalbelastungen, selbst wenn die Verkaufspreise auf niedrigem Niveau bleiben sollten“, wie die derzeitige Konzernprognose untermauert wird. cm

 

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Kategorie: Markt

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