Urteil: Warnhinweis zum Nachziehen darf nicht nur auf der Rechnung sein

Montag, 6. Januar 2014 | 0 Kommentare
 
Das Landgericht Heidelberg befand nun, dass ein einfacher Hinweis auf der Rechnung zum Nachziehen der Radmuttern nicht ausreicht, um vor möglichen Gefahren zu warnen
Das Landgericht Heidelberg befand nun, dass ein einfacher Hinweis auf der Rechnung zum Nachziehen der Radmuttern nicht ausreicht, um vor möglichen Gefahren zu warnen
Einen aktuellen Urteil des Landgerichts Heidelberg zufolge (LG Heidelberg, Az. 1, S. 9/10) muss die Werkstatt, die am Fahrzeug ihres Kunden die Räder abgenommen und wieder montiert hat, deutlich darauf hinweisen, dass nach 50 bis 100 Kilometern die Radmuttern nachzuziehen sind. Ein einfacher Hinweis auf der Rechnung reiche nicht aus, befand das Gericht. „Radschrauben an Autos können sich nach der Montage durchaus wieder lockern – deshalb ist es empfehlenswert, sie nach 50 bis 100 Kilometern Fahrtstrecke noch einmal festzuziehen“, heißt es dazu in einem Kommentar der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Autowerkstätten haben in dieser Hinsicht eine Aufklärungspflicht gegenüber ihren Kunden. Oft wird dieser lediglich durch einen entsprechenden Hinweis auf der Werkstattrechnung genügt – den in der Praxis wohl die wenigsten Kunden lesen oder gar befolgen.“

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Kategorie: Produkte

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