Rekordfahrten auf Continental-Reifen in Nardo

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Auf Einladung von „Auto-Bild Sportscars“ und Continental trafen sich Mitte Oktober 14 Tuner der Spitzenklasse mit 16 Fahrzeugen im italienischen Nardo, um dort neue Geschwindigkeitsrekorde einzufahren. Mit ihren insgesamt rund 10.400 PS (rund 7.650 kW) startete das Feld auf Hightech-Reifen von Continental eine spektakuläre Jagd, die dem Hersteller zufolge insgesamt fünf Rekorde brachte und bei der fast alle Sportwagen die 300-km/h-Marke knackten. Bereift mit einem ContiSportContact 5 P fegte etwa der Schweizer Tuner Novidem mit 331 km/h über die Strecke und setzte die Marke für den schnellsten Nissan GT-R. Ganz knapp darunter mit 330 km/h blieb HGP aus dem schwäbischen Ohmden mit einem 550 PS (404 kW) starken Golf 3,6 Biturbo auf dem ContiSportContact Vmax und hatte damit den Rekord für den schnellsten Golf in der Tasche. Auf sagenhafte 309 km/h trieb Klasen Motors aus Oberhausen den kleinsten Wagen im Feld, einen Opel Corsa mit ebenfalls 550 PS, auch mit ContiSportContact Vmax bereift – damit ist der 1.259 Kilogramm leichte Kleinwagen der schnellste Corsa aller Zeiten.

Den Rekord für den schnellsten Diesel setzte MTM mit einem 410 PS (302 kW) starken A8 Biturbo. Die schnelle Limousine fuhr auf ContiSportContact 5 P mit exakt 300 km/h über den Beton. Das „langsamste“ Fahrzeug der versammelten PS-Gemeinde war ein VW T5 Camper, der von 580 PS (425 kW) beschleunigt auf Hightechreifen der ContiSportContact-Familie mit 270 km/h über die Zielmarke ging – dabei verzichtete der Berliner Tuner TH Automobile nicht einmal auf die eingebaute Küchenzeile.

Insgesamt nahmen die Tuner AC Schnitzer, Edo, GAD, Gemballa, G-Power, GSC, HGP, Klasen, MTM, Novidem, SKN, Techart, TH Automobile und 9ff am High-Performance-Event 2013 teil. Ausschließlich auf Reifen der ContiSportContact-Produktfamilie spurteten ihre Fahrzeuge mit bis zu 368 km/h über das 12,8 Kilometer lange Betonoval. Um die richtigen Luftdrücke der Sportreifen aus der Entwicklungsabteilung in Hannover einzustellen und die Piloten bei der Bereifung zu beraten, waren zwei Entwicklungsingenieure von Continental mit an der Strecke. Die Geschwindigkeiten wurden von einem Fachmann der Dekra gemessen und offiziell bestätigt. ab

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