Kleine Firmen setzen beim Fahrzeugleasing zunehmend auf Kilometerverträge

Freitag, 5. Juli 2013 | 0 Kommentare
 

Nach Aussagen von Arval Deutschland ist bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern das Leasing schon lange Zeit die Nummer eins, wenn es um Finanzierungsmethoden rund um Kraftfahrzeuge geht. Gemäß des aktuellen “CVO-Fuhrparkbarometers 2013”, für welches das Meinungsforschungsinstitut CSA im Auftrag des Corporate Vehicle Observatory (CVO) mehr als 3.650 Flottenentscheider in zwölf EU-Ländern (Deutschland: 300) rund um die Trends im Flottenmanagement befragt hat, ziehen nun aber auch die kleinen Unternehmen nach: Leasing mit Kilometervertrag werde bei ihnen immer beliebter, heißt es.

Allein in den letzten zwei Jahren soll bei Firmen mit bis zu neun Mitarbeitern eine Zunahme des Fahrzeugleasings mit Kilometervertrag um sechs Prozent verzeichnet worden sein. Gegenwärtig finanzieren demnach 23 Prozent der Unternehmen bis zu neun Angestellten ihren Fuhrpark auf diese Art. Zum Vergleich wird eine Quote von 45 Prozent für Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern genannt und bei Firmen mit mehr als 1.

000 Angestellten liege der Anteil bei 47 Prozent. Als Hauptgründe, die für Leasing mit Kilometerverträgen sprechen, haben die befragten Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern monatliche Fixkosten (30 Prozent), Budgetkontrolle (17 Prozent) und ein ausgelagertes Restwertrisiko (13 Prozent) genannt.

Dinge wie inkludierte Wartung, Beratung im Fuhrparkmanagement oder Outsourcing von Fuhrparkprozessen werden zwar mitunter genutzt, spielen derzeit aber offenbar noch eine untergeordnete Rolle. “Die Vorteile, die durch zusätzliche Serviceleistungen bei Leasing mit Kilometervertrag entstehen, werden von den Fuhrparkverantwortlichen häufig noch unterschätzt – denn auch technische Risiken lassen sich durch die Auslagerung von Wartung und Reifenservice minimieren. Die Inanspruchnahme einer integrierten externen Beratung ermöglicht darüber hinaus, die Prozesse im Fuhrpark zu optimieren.

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Kategorie: Markt

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