Contis neuer China-Vorstand sieht Überkapazitäten in Automobilindustrie

Mittwoch, 12. Juni 2013 | 0 Kommentare
 

Dr. Ralf Cramer, designierter Chef der Continental in China, äußerte sich nun erstmals zu den Herausforderungen seiner neuen Aufgabe, die er ab August übernehmen wird. Demnach befürchte Cramer, der auch Mitglied des Vorstands ist und dort erstmals ein Vorstandsressort zum Wachstumsmarkt China besetzt, Überkapazitäten in der Automobilindustrie Chinas.

Laut Cramer nutzten Hersteller in China 30 bis 40 Prozent ihrer Kapazitäten nicht aus, berichtet die Zeitung “Handelsblatt” unter Berufung auf Continentals zukünftigen China-Vorstand. Dies treffe insbesondere auf das untere Preissegment zu, in dem Autos für bis zu 6.000 Euro produziert werden.

Bis 2015 soll sich aus Sicht von Branchenkennern die Anzahl der Automobilfabriken in China von heute mehr als 120 auf dann 142 erhöhen. Der chinesische Markt ist für den Automobilzulieferer und Reifenhersteller Continental von großer Bedeutung, um ihre Wachstumsziele trotz anhaltender Autokrise in der Heimatregion zu erreichen. Der Asien-Anteil am Gesamtumsatz von zuletzt knapp 33 Milliarden Euro soll in den kommenden Jahren von 18 Prozent auf 30 Prozent steigen, so die Vorgabe des Vorstandsvorsitzenden Dr.

Elmar Degenhart. 2012 erwirtschafteten die Niedersachsen einen Umsatz von gut 2,7 Milliarden Euro in China, insgesamt waren es in Asien rund sechs Milliarden Euro. ab.

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Kategorie: Markt

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