Apollo Tyres übernimmt Cooper Tire & Rubber für 2,5 Milliarden Dollar

Mittwoch, 12. Juni 2013 | 0 Kommentare
 
Apollo Tyres steigt durch die Übernahme von Cooper Tire & Rubber zum siebtgrößten Reifenhersteller der Welt auf – treibende Kräfte hinter dem dynamischen, organischen wie auch durch Akquisitionen getriebenen Wachstum sind Onkar S. Kanwar (Chairman; links) und dessen Sohn Neeraj R.S. Kanwar (Vice-Chairman)
Apollo Tyres steigt durch die Übernahme von Cooper Tire & Rubber zum siebtgrößten Reifenhersteller der Welt auf – treibende Kräfte hinter dem dynamischen, organischen wie auch durch Akquisitionen getriebenen Wachstum sind Onkar S. Kanwar (Chairman; links) und dessen Sohn Neeraj R.S. Kanwar (Vice-Chairman)

Apollo Tyres kauft Cooper. Nachdem im vergangenen Herbst bereits Gerüchte die Runde machten, der größte indische Reifenhersteller (1,82 Milliarden Euro Umsatz) würde den deutlich größeren US-amerikanischen Wettbewerber übernehmen, wird es nun amtlich. Wie Apollo Tyres nun mitteilt, hätten sich die Vorstände beider Unternehmen auf eine “definitive Fusionsübereinkunft” beider Reifenhersteller verständigt.

Demnach zahle Apollo den Cooper-Aktionären 35 US-Dollar pro Aktie, ein Preis, der 40 Prozent über dem Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage liege. Insgesamt, so Apollo Tyres weiter, werde die Übernahme rund 2,5 Milliarden Dollar (1,88 Milliarden Euro) kosten. Formal soll eine noch zu gründende 100-Prozent-Tochter von Apollo Tyres Ltd.

die Cooper-Aktien übernehmen und das Unternehmen damit zu einem Privatunternehmen transformieren; Aktien des US-Reifenherstellers würden nach der Übernahme, die bis zum Ende dieses Jahres vollzogen werden soll – vorbehaltlich notwendiger Genehmigungen –, dann nicht mehr gehandelt werden. Durch die Übernahme würde der siebtgrößte Reifenhersteller der Welt entstehen mit einem kombinierten Umsatz (2012) in Höhe von 5,1 Milliarden Euro. Insbesondere, was Marken und Märkte betrifft, scheint die Übernahme geradezu ideal zu passen.

Ob sich das fusionierte Unternehmen in Zukunft in Europa ohne strukturelle Brüche und organisatorisches Durcheinander (neu) positionieren kann, muss sich indes erst noch zeigen. Fragen jedenfalls bleiben. .

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Kategorie: Markt

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