„Go“ – Nächste Phase(n) des „Re-Tyre“-Projektes eingeläutet

Mittwoch, 15. Mai 2013 | 0 Kommentare
 

In Sachen Typengenehmigungsverfahren und das EU-Reifenlabeling sind runderneuerte Reifen zwar noch bis mindestens 2015 außen vor. Doch um vorzubeugen, dass der Gesetzgeber nach Ende dieser “Schonfrist” spätestens 2017 die diesbezüglich für Neureifen geltenden Regularien unter Umständen eins zu eins auch auf Reifen in ihrem zweiten Leben überträgt und mittelständischen Runderneuerern damit entsprechende Kosten etwa für die Labeltests ihrer Produkte aufbürdet, hat der BIPAVER mit breiter Unterstützung der Branche vor einiger Zeit das Projekt “Re Tyre” gestartet. Dahinter verbirgt sich ein vierphasiges Arbeitsprogramm bzw.

eine Studie, mittels deren Ergebnissen sichergestellt werden soll, dass Spezifika der Runderneuerung (Karkassen unterschiedlicher Hersteller und unterschiedlichen Alters, Verwendung von Laufstreifen unterschiedlicher Hersteller etc.) rund um das Labeling von Reifen in ihrem zweiten Leben Berücksichtigung finden, ohne dass sich mittelständische Unternehmen aufgrund eines hohen Kostenaufwandes “zu Tode prüfen”. Jüngst sind Zwischenergebnisse der ersten Projektphase bekannt gegeben worden, bei der zunächst der Einfluss der Karkasse auf den Rollwiderstand untersucht wurde.

Vom “Re-Tyre”-Beginn an wurde festgelegt, dass je nach Ausgang dieses Teils danach die Entscheidung gefällt werden soll, ob es überhaupt Sinn macht, die nächsten Stufen in Angriff zu nehmen. Und dem ist so, wie man dem im Frühjahr erstmals versandten “Re-Tyre”-Newsletter entnehmen kann: Von einer klaren “Go”-Entscheidung ist darin die Rede. christian.

Kategorie: Markt, Produkte, Runderneuerung

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