ÖAMTC kritisiert Reifenlabel als „irreführend“ – Beim Kauf mehr beachten

Freitag, 19. Oktober 2012 | 0 Kommentare
 
Laut Friedrich Eppel, Reifenexperte beim österreichischen Automobilklub ÖAMTC, könne das EU-Reifenlabel Endverbraucher “in die Irre führen; von einer Kaufentscheidung nur nach den Werten am Reifenlabel ist abzuraten”
Laut Friedrich Eppel, Reifenexperte beim österreichischen Automobilklub ÖAMTC, könne das EU-Reifenlabel Endverbraucher “in die Irre führen; von einer Kaufentscheidung nur nach den Werten am Reifenlabel ist abzuraten”

Das Reifenlabel könnte Endverbraucher “in die Irre führen”, sagt ÖAMTC-Reifenexperte Friedrich Eppel. “Die Labeleinstufungen machen keinen Unterschied zwischen verschiedenen Reifentypen wie z. B.

Sommer- oder Winterreifen sowie unterschiedlichen Dimensionen. Daher sind die Werte für Laien oft nur schwer nachvollziehbar”, so Eppel weiter. Außerdem werde beim Rollwiderstand die Klassifizierung D sowie beim Nassbremsen die Klassifizierungen D und G prinzipiell nicht vergeben.

F ist also die schlechteste Nassbremseinstufung. “Beim Vergleich verschiedener Modelle durch den Konsumenten kann das zu falschen Entscheidungen führen”, kritisiert der ÖAMTC-Reifenexperte. Hinzu komme, dass die grafische Beschreibung der Reifeneigenschaften auf dem Label falsch verstanden werden könnten.

Das Piktogramm für den Bremsweg bei Nässe könnte suggerieren, schreibt der österreichische Automobilklub weiter, dass eine umfassende Bewertung des Reifens bei Nässe durchgeführt wurde. “Beurteilt wird tatsächlich nur das Verhalten der Pneus bei einer Bremsung auf nasser Fahrbahn. Andere wichtige Nässeeigenschaften wie Aquaplaning oder Kurvenverhalten werden nicht berücksichtigt”, kritisiert Eppel weiter.

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Kategorie: Markt, Produkte

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