Renaissance direkter Druckkontrollsysteme im deutschen Markt erwartet

Donnerstag, 26. April 2012 | 0 Kommentare
 

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) weist darauf hin, dass angesichts der Einführung des EU-Reifenlabelings in diesem Jahr eine weitere, ebenfalls zum 1.

November in Kraft tretende gesetzliche Regelung nicht in Vergessenheit geraten sollte: Denn ab diesem Stichtag müssen all neu typengenehmigten Fahrzeuge der Klasse M1 in der Erstausrüstung mit einem Luftdruckkontrollsystem nach ECE-R 64 ausgestattet sein und zwei Jahre später dann jedes neue Fahrzeug dieser Kategorie. Nach dem derzeitigen Stand der Technik geht der BRV davon aus, dass die vom Gesetzgeber in Europa mit der ECE-R 64 vorgegebenen Kriterien für die in der Erstausrüstung zu verbauenden Luftdruckkontrollsysteme in erster Linie wohl nur von direkten Systemen – also solchen, die den Fülldruck per Sensor messen – erfüllt werden können. Deswegen rechnet der BRV mit einer Renaissance von direkten Luftdruckkontrollsystemen im deutschen Pkw-Reifenersatzgeschäft verbunden mit einer entsprechenden Beeinflussung der Montage- und Demontageanforderungen und die betrieblichen Abläufe in den Werkstätten.

Vor diesem Hintergrund will der Branchenverband zur Reifenmesse in Essen die für seine Mitgliedsunternehmen kostenlose Informationsveranstaltung “Reifendruckkontrollsysteme (RDKS)/Tire-Pressure Monitoring Systems (TPMS) – ab November 2012 Pflicht! – Auswirkungen auf den Reifenfachhandel” ausrichten. Anmeldungen für die Informationsveranstaltung am 8. Juni in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Saal “Rheinland” des Congress Center Süd der Messe Essen nimmt der BRV bis zum 20.

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Kategorie: Markt, Produkte, Reifen 2012, Werkstatt

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