Titan-Goodyear-Deal zu Farmreifen in Europa platzt mit lautem Knall

Freitag, 2. Dezember 2011 | 0 Kommentare
 
Wenig zu lachen hat im Moment Maurice Taylor, Chairman und CEO von Titan International, wenn er an den offenbar geplatzten Deal mit Goodyear über das europäische Landwirtschaftsreifengeschäft denkt
Wenig zu lachen hat im Moment Maurice Taylor, Chairman und CEO von Titan International, wenn er an den offenbar geplatzten Deal mit Goodyear über das europäische Landwirtschaftsreifengeschäft denkt

Die Übernahme des Landwirtschaftsreifengeschäftes von Goodyear in Europa durch Titan International ist offenbar geplatzt. In einer Mitteilung macht sich ein sichtlich angesäuerter Titan-Chef kräftig Luft und beklagt sich über die französischen Gewerkschaften. Denen war es offenbar gelungen, den Investor aus den USA völlig zur Verzweifelung zu treiben, und zwar mit ihren Forderungen aus dem Sozialplan, den Goodyear damals bei der Schließung der Pkw-Reifenproduktion am Standort in Amiens – dort werden eben auch Landwirtschaftsreifen von aktuell 537 Arbeitern gefertigt – hatte zustimmen müssen.

“Dies zeigt, wie durchgeknallt die Dinge in Frankreich sind, wenn ein Unternehmen Arbeitsplätze sichern will”, lässt sich Maurice Taylor vernehmen, Chairman und CEO von Titan International mit Sitz in Quincy (Illinois/USA). Titan verfolge jetzt andere mögliche Akquisitionen, so Taylor weiter, “anstatt auf die französische Gewerkschaft zu warten, bis diese anfängt an ihre Mitglieder zu denken”. Entsprechende Pläne standen während der Verhandlungen über die Goodyear-Fabrik in Amiens auf “Hold”.

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Kategorie: Markt, Produkte

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