Nach Test spricht GTÜ vom Risiko runderneuerter Winterreifen

Mittwoch, 5. Oktober 2011 | 0 Kommentare
 

Es ist noch nicht lange her, da haben die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Autoclub Europa (ACE) die Ergebnisse ihres Vergleichs aktueller Winterreifen veröffentlicht. In Gemeinschaftsarbeit haben beide nun noch weitergehende Resultate zum gleichen Thema nachgereicht. Dabei standen diesmal allerdings runderneuerte Winterreifen im Fokus bzw.

wie diese sich im Vergleich zu den zuvor getesteten Neureifen schlagen. “Als preiswerte Alternative zu neuen Winterreifen bieten sich Runderneuerte an, die deutlich preiswerter angeboten werden: Im Vergleich zu Markenwinterreifen kosten die ‚Recyclingreifen’ meist weniger als die Hälfte. Doch was taugen die Secondhand-Pneus auf Schnee, Matsch und nasser Straße?”, umreißt die GTÜ die Motivation dafür, die Runderneuerten Respa “Ökon MS 790”, Respa “Ökon MS 830” und Rigdon “Winter Ass 181” die gleichen Disziplinen durchlaufen zu lassen wie die Neureifen.

Während die beiden letztgenannten Modelle als “nicht empfehlenswert” eingestuft werden, wird das Profil “Ökon MS 790” von den Testern als “bedingt empfehlenswert” bezeichnet. Mit 160 von insgesamt maximal 250 möglichen Punkten bleibt aber auch dieser Reifen hinter dem Schlusslicht beim entsprechenden Neureifentest – Fuldas “Kristall Control HP” konnte immerhin 171 Gesamtpunkte einfahren – zurück. “Auf Schnee können die Runderneuerten noch überzeugen, auf nassen und trockenen Straßen führen sie jedoch zu unausgewogenem Fahrverhalten und langen Bremswegen.

Deshalb kann das vermeintliche Schnäppchen aus dem Supermarkt schnell teuer werden”, lautet das zusammenfassende Fazit der Tester. Das Risiko fahre bei den “Recyclingreifen” insofern also mit, so GTÜ und ACE. cm   .

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Kategorie: Produkte, Runderneuerung

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