Goodyear Dunlop macht bei Bestellbeschränkung einen Satz rückwärts

Dienstag, 19. April 2011 | 0 Kommentare
 
Goodyear Dunlop hatte kurzzeitig die maximal mögliche Bestellmenge, die über das TirePortal beim Hersteller abgefragt werden konnte, auf zwei Reifen beschränkt - das habe sich jetzt als "nicht praktikabel" erwiesen
Goodyear Dunlop hatte kurzzeitig die maximal mögliche Bestellmenge, die über das TirePortal beim Hersteller abgefragt werden konnte, auf zwei Reifen beschränkt - das habe sich jetzt als "nicht praktikabel" erwiesen

Kurz war die Aufregung, die der Goodyear-Dunlop-Konzern mit der Beschränkung von Bestellungen über das sogenannte “TirePortal” produziert hat. Nachdem sich Kunden wie auch der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk offiziell beim Hersteller beschwert haben, kommt heute aus Hanau die Ankündigung, dass man ab sofort wieder zu den alten Nutzungsbedingungen der Bestellplattform zurückkehrt und die Änderungen rückgängig macht. Diese hatten sich “als keine wirklich gute Idee” erwiesen, da sie “nicht praktikabel” waren, erläutert eine Konzernsprecherin im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG.

Am vergangenen Freitag hatte Goodyear Dunlop die Bestellmenge, die Kunden über das TirePortal an den Hersteller senden konnten, auf zwei Reifen begrenzt. Normalerweise können über die Plattform, die speziell für kleinere und Kleinstbetriebe entwickelt wurde, vier Reifen zur Zeit bestellt werden - gerade genug Reifen für ein Auto. Vor dem Hintergrund knapper Warenverfügbarkeiten am Markt hätten viele Kunden über das TirePortal gleichzeitig mehrmals ihr Vier-Reifen-Kontingent bestellt.

Diese vom Hersteller nicht angedachte Nutzung habe Goodyear Dunlop durch die Beschränkung vom vergangenen Freitag limitieren wollen, heißt es auf Anfrage in Hanau am Sitz der deutschen Gesellschaft. Um mehr als vier Reifen gleichzeitig zu bestellen, biete der Hersteller andere Möglichkeiten als das TirePortal. ab .

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Kategorie: Markt, Produkte

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