Der VRÖ widerspricht ÖAMTC-Techniker zum Thema Reifenalter

Montag, 27. September 2010 | 0 Kommentare
 
Reifen mit einem Alter von bis zu drei Jahren gelten laut VRÖ als “fabrikneu”; deren Verkauf und Montage sei daher – bei einwandfreier Lagerung – technisch völlig unbedenklich (Foto: Hacobau)
Reifen mit einem Alter von bis zu drei Jahren gelten laut VRÖ als “fabrikneu”; deren Verkauf und Montage sei daher – bei einwandfreier Lagerung – technisch völlig unbedenklich (Foto: Hacobau)

Der Verband der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) widerspricht den Aussagen eines ÖAMTC-Technikers im ORF-Servicemagazin “Konkret” vom 22. September 2010, wonach man zwei Jahre alte Neureifen nicht kaufen sollte. Im Gegensatz zu diesen Aussagen will der VRÖ festgestellt wissen, dass Reifen bis zu drei Jahre nach der Herstellung keinen Qualitätsverlust erleiden und daher als fabrikneu gelten.

“Bei der Entwicklung von Reifen und Gummimischungen wurden in der Vergangenheit große Fortschritte erzielt. Moderne Reifen enthalten spezielle Substanzen, welche die – durch chemische und physikalische Prozesse verursachte – Alterung des Reifens über Jahre verhindern. Verkauf und Montage von einwandfrei gelagerten Neureifen bis zu drei Jahren nach der Herstellung sind somit technisch völlig unbedenklich”, schreibt der Verband in einer Stellungnahme.

“Die Reifenspezialisten stellen durch ihre Produktkenntnis die sachgerechte Lagerung sicher. Sie garantieren damit, dass die von ihnen verkauften Reifen die entsprechenden Qualitätskriterien in vollem Umfang erfüllen und die Verwendungstauglichkeit dieser Reifen über Jahre erhalten bleibt”, merkt VRÖ-Generalsekretär Richard Vogel zu diesem Thema an. .

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Kategorie: Markt, Produkte

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