Gemballa Opfer eines Verbrechens – Insolvenzverfahren eröffnet

Dienstag, 11. Mai 2010 | 0 Kommentare
 
Uwe Gemballa gilt seit dem 9. Februar als vermisst; über seiner Firma ist mittlerweile das Insolvenzverfahren eröffnet worden (Foto: Polizei Böblingen)
Uwe Gemballa gilt seit dem 9. Februar als vermisst; über seiner Firma ist mittlerweile das Insolvenzverfahren eröffnet worden (Foto: Polizei Böblingen)

Laut einem Beitrag der AutoBild unter dem Titel “Das Ende des Porsche-Prinzen” ist sich die Polizei mittlerweile sicher, dass Uwe Frank Gemballa einem Verbrechen zum Opfer fiel. Der berühmte Porsche-Tuner verschwand am 9. Februar in Johannesburg in Südafrika unter mysteriösen Begleitumständen.

Auf welche Beweise oder Indizien sich allerdings nun die Annahme stützt, dass Gemballas plötzliches Verschwinden mit einem Verbrechen zusammenhängt, lässt die Zeitung unerwähnt. Offenbar geht die Polizei aber weiterhin davon aus, dass Gemballa Geiselgangstern in die Hände fiel. Kurz nach dem Verschwinden des 54-Jährigen begann die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung; Gerüchte dazu machten die Runde.

Anfang Mai kam nun das endgültige Aus für die Gemballa Automobiltechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Leonberg – das Amtsgericht Ludwigsburg hatte das Insolvenzverfahren eröffnet. 38 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs.

Insolvenzverwalter Dr. Philipp Grub: “Ich habe mit insgesamt 18 Interessenten gesprochen, die Interesse bekundet hatten, den Betrieb zu übernehmen. Alle Gespräche sind jedoch wegen der verwickelten Unternehmensverhältnisse gescheitert.

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Kategorie: Markt, Tuning

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