Kfz-Gewerbe wird Überholspur bald verlassen

Mittwoch, 10. Juni 2009 | 0 Kommentare
 
Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sieht das Ende der durch die Abwrackprämie bedingten Sonderkunjunktur kommen
Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sieht das Ende der durch die Abwrackprämie bedingten Sonderkunjunktur kommen

Nach einer “Tempo-Phase in den Umweltprämien-Monaten März und April” verlässt die automobile Sonderkonjunktur im Kfz-Gewerbe langsam die Überholspur. Das von 18,4 Prozent per Ende April auf 22,8 Prozent gestiegene Plus Ende Mai bei den Pkw-Neuzulassungen resultiere aus der “Hoch-Zeit der Prämie”. Der nur noch einstellige Zuwachs im Auftragseingang indes sei ein Vorbote der im weiteren Jahresverlauf erwarteten “Rückkehr zur Normalität des Automarktes”.

Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK), sagte aus Anlass der Mitgliederversammlung des Kfz-Zentralverbandes vor Journalisten in Erfurt, die Gesamtbilanz der staatlich gewährten Umweltprämie sei sehr positiv. Zwar dürfe man Nebenwirkungen für Teilbereiche des Service und des Gebrauchtwagengeschäftes nicht übersehen. So würden dem Servicesegment vier rund 1,3 Millionen Altwagen fehlen.

Davon jedoch wäre ein hoher Prozentsatz in Händen des Konkurrenten “Schwarzarbeit” gewesen. Indes habe die Branche durch die Umweltprämie, wie eine aktuelle Umfrage bestätigte, über 400.000 Neukunden gewonnen.

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Kategorie: Markt

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