Erhebliche Mängel an Fahrzeugen nehmen zu

Donnerstag, 18. Dezember 2008 | 0 Kommentare
 
Für den TÜV-Report 2009 wurden die Hauptuntersuchungen von etwa 3,4 Millionen Autos ausgewertet
Für den TÜV-Report 2009 wurden die Hauptuntersuchungen von etwa 3,4 Millionen Autos ausgewertet

Die vor Beginn der Finanzkrise hohen Spritpreise macht man beim TÜV Nord Mobilität dafür verantwortlich, dass sich das Reparaturverhalten der Fahrzeugbesitzer anscheinend verschlechtert hat. Diesen Schluss zieht das Unternehmen aus seiner Auswertung der Ergebnisse von Fahrzeughauptuntersuchungen, die jüngst in Form des TÜV-Report 2009 vorgestellt wurden. Demnach wurden bei knapp 18,5 Prozent aller zwischen Juli 2007 und Juli 2008 in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und dem nördlichen Nordrhein-Westfalen untersuchten etwa 3,4 Millionen Autos erhebliche Mängel festgestellt, während es im Vorjahr 17 Prozent gewesen sein sollen.

Dafür habe sich der Anteil der Fahrzeuge mit geringen Mängeln gegenüber den 30,1 Prozent des Vorjahres auf nunmehr nicht ganz 28,5 Prozent leicht verbessert, während mit gut 52,7 Prozent der Anteil an Fahrzeugen ohne Mängel verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (52,9 Prozent) annähernd konstant geblieben sei, heißt es. “Die guten Werte des Vorjahres wurden nicht erreicht”, sagt Klaus Jürgensen von TÜV Nord Mobilität, der die mit Beginn des Erhebungszeitraumes gestiegenen Spritpreise als möglichen Grund dafür vermutet. “Wenn ein Autofahrer von seinem Budget mehr in den Tankinhalt investieren muss, bleibt weniger Geld für Reparaturen”, glaubt er.

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Kategorie: Markt, Werkstatt

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