Gelbe Gefahr – Conti warnt vor Risiken durch Billigreifenimporte

Freitag, 17. Oktober 2008 | 0 Kommentare
 
„Wir wollen der Öffentlichkeit mitteilen, dass es nicht der richtige Trend ist, wenn der Anteil von Reifen mit weniger Technologie im Markt zunimmt“, sagt Nicolai Setzer, Leiter Pkw-Reifenersatzgeschäft Europa und Afrika bei Conti
„Wir wollen der Öffentlichkeit mitteilen, dass es nicht der richtige Trend ist, wenn der Anteil von Reifen mit weniger Technologie im Markt zunimmt“, sagt Nicolai Setzer, Leiter Pkw-Reifenersatzgeschäft Europa und Afrika bei Conti

Seine fast schon traditionelle „WinterRoadShow“ hat der Reifenhersteller Continental in diesem Jahr weniger dazu genutzt, die eigenen Produkte in besonderem Maße in den Vordergrund zu rücken, als vielmehr vor den Gefahren zu warnen, die von importierten Billigwinterreifen aus Fernost ausgehen können. Zwar hätte das Unternehmen angesichts des guten Abschneidens von Conti-Reifen bei den jüngsten Winterreifenvergleichstests der Automobilklubs, AutoBild, Auto Motor und Sport sowie dergleichen genügend Anlass zur Freude, doch treibt den Reifenhersteller offenbar die Angst um, dass der zunehmende Marktanteil sogenannter Billigwinterreifen aus dem asiatischen Raum die eigenen Bemühungen um mehr Sicherheit im Straßenverkehr konterkariert. Da ist es wohl mehr als nur purer Zufall, dass man gerade am europäischen „Tag der Straßensicherheit“ zur „WinterRoadShow“ zum Contidrom nach Jeversen eingeladen hatte.

So hebt denn auch Nicolai Setzer, Leiter Pkw-Reifenersatzgeschäft Europa und Afrika bei der Continental AG, die „Technologieexpertise“ des Konzerns und dessen Fokussierung auf das Thema Sicherheit im Allgemeinen sowie die sicherheitsrelevanten Eigenschaften von Reifen im Besonderen hervor. Dass man dabei im Hause auch auf Know-how rund um Bremsen oder Sensoren zurückgreifen kann, sieht er als Vorteil. „Wir sind das einzige Unternehmen, das alles unter einem Dach bieten kann“, meint Setzer.

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Kategorie: Allgemein

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