Pilotprojekt zur Verfolgung von Autoteilen via RFID

Dienstag, 29. Januar 2008 | 0 Kommentare
 

Der Geschäftsbereich Land Rover der Ford Motor Company und Savi – ein zu Lockheed Martin gehörendes Unternehmen, das RFID-basierte (RFID = Radio Frequency Identification) Güterverwaltungslösungen anbietet – haben gemeinsam ein Pilotprojekt mit dem Ziel gestartet, die Belieferung der Land-Rover-Montagefabrik in den West Midlands (Großbritannien) mit Autoteilen verschiedener Zulieferer besser synchronisieren zu können. Savi liefert dabei die RFID-Hardware und -Software zur Verbesserung der Sichtbarkeit, Bestandsführung und des Gütereinsatzes sowie zur Verringerung von Verlusten, Montageunterbrechungen und der zum Auffinden von Bauteilen notwendigen Zeit. In einer späteren Phase des Projektes soll es 18 Zulieferern und dem Fahrzeughersteller dann selbst möglich sein, Gitterboxpaletten unter anderem mit Stoßfängern, Kühlergrills, Teilen der Radaufhängung, Glasschiebedächer und Fahrzeugaufbauten besser zu orten, zu verfolgen und anzuliefern.

Die Echtzeitinformation der mit RFID-Etiketten versehenen Güter steht allen Partnern zur Verfügung und wird automatisch an Mobiltelefone, PDAs (Personal Digital Assistant) und internetbasierte Verfolgungssoftware weitergeleitet, heißt es in einer Mitteilung beider Unternehmen. „Die präzise und zeitgerechte Anlieferung von Bauteilen ist für die Effizienz unserer Montagefabrik entscheidend, weil Unterbrechungen in der Versorgungskette die Fahrzeugmontage verlangsamen oder gar zum Stillstand bringen können. Wir sind davon überzeugt, dass Savis umfassende RFID-Lösung diesen Bereich optimieren kann“, ist sich Jonty Cook, Leiter Eingangslogistik bei Land Rover, sicher.

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Kategorie: Allgemein

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