Synthetikkautschukbranche im Visier der Kartellbehörden

Donnerstag, 24. Januar 2008 | 0 Kommentare
 

Die Europäische Kommission hat über die Konzerne Bayer und Zeon (Japan) Geldbußen in Höhe von insgesamt 34,23 Millionen Euro verhängt, weil diese die Preise für Nitrilkautschuk (NBR) abgesprochen haben. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes: „Dies ist die vierte Kartellentscheidung in der Synthetikkautschukbranche in drei Jahren. Ich hoffe, dass es auch die letzte sein wird.

Die Abnehmer von synthetischem Kautschuk sollen wissen, wie viel sie diese Kartelle gekostet haben. Und die Aktionäre sollen wissen, wie viel sie diese Geldbußen kosten werden.“ NBR ist ein synthetischer Kautschuk, der durch Copolymerisation von Acrylnitril und Butadien gewonnen wird und vor allem in der Automobilindustrie für Öl- und Kraftstoffschläuche, Dichtungen, Dichtungsringe und für Wasserbehandlungsanlagen verwendet wird.

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Kategorie: Allgemein

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