Pkw-Neulassungen im Minus, Krafträder holen auf

Donnerstag, 6. Dezember 2007 | 0 Kommentare
 

Im November wurden der offiziellen Statistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) zufolge mit 283.921 fabrikneuen Pkw zwar 0,7 Prozent mehr Fahrzeuge für den Straßenverkehr zugelassen als im Oktober. Und auch wenn dieses Ergebnis demnach leicht über dem durchschnittlichen November-Ergebnis der letzten zehn Jahre liegt, so entspricht es laut den KBA-Daten dennoch einem Minus von 12,9 Prozent im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres.

„Ein Teil dieses Rückgangs war vorhersehbar und ist auf den Vorzieheffekt der Mehrwertsteuererhöhung zurückzuführen, allerdings trägt der Privatmarkt mit der Verunsicherung der Bürger zu diesem starken Rückgang erheblich bei“, so Volker Lange, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), der damit vor allem wohl die Diskussion rund um eine kohlendioxidbasierte Kfz-Steuer meint.

„Einen Monat vor Jahresende steht die Zulassungsbilanz bei 2,91 Millionen Pkw. Das Defizit zum Vorjahr beträgt 258.000 Einheiten.

Das Jahr wird voraussichtlich mit etwa 3,15 Millionen Pkw-Neuzulassungen abschließen“, teilt das KBA darüber hinaus mit. Damit sind in den ersten elf Monaten dieses Jahres 8,2 Prozent weniger Pkw neu auf Deutschlands Straßen gekommen. Die Nutzfahrzeugbranche konnte demgegenüber im November ihre gute Position behaupten und bezüglich der Neuzulassungen um 12,8 Prozent zulegen.

Kräftig aufholen konnten die Krafträder, von denen im November dieses Jahres 4,5 Prozent mehr Maschinen zugelassen wurden als vor Jahresfrist. Damit präsentiert sich die Zulassungszahl motorisierter Zweiräder nach elf Monaten mit 177.809 Einheiten nahezu auf dem Niveau des Vergleichszeitraumes 2006.

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Kategorie: Allgemein

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