PAK-Gehalt: Conti-Reifen schon heute unter künftigem Grenzwert

Freitag, 30. März 2007 | 0 Kommentare
 
Conti hat eigenen Aussagen zufolge alle europäischen Reifenwerke weitgehend auf alternative Öle umgestellt, deren PAK-Anteile deutlich unter den in der Richtlinie vorgeschriebenen Grenzwerten liegen
Conti hat eigenen Aussagen zufolge alle europäischen Reifenwerke weitgehend auf alternative Öle umgestellt, deren PAK-Anteile deutlich unter den in der Richtlinie vorgeschriebenen Grenzwerten liegen

Auf Basis des von den Automobilklubs (ADAC, ÖAMTC usw.) gemeinsam durchgeführten Sommerreifenvergleichs hat die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift Test eine eigene Bewertung der getesteten Reifen veröffentlicht. Dabei fließt neben den Fahreigenschaften, an denen sich ADAC & Co.

bei ihrem Urteil orientieren, zusätzlich noch der Gehalt an polyzyklisch aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in den Reifen mit in das Ergebnis ein. PAK sind in hocharomatischen Ölen enthalten, die als Weichmacher eingesetzt werden und zum Teil als gesundheitsschädlich beziehungsweise krebserregend gelten. In der EU ist daher ab Anfang 2010 die Einhaltung festgelegter Grenzwerte vorgeschrieben.

Die Reifen der Marken Continental, Uniroyal, Semperit und Barum, die im Rahmen des jüngsten Sommerreifentests überprüft wurden, liegen laut Stiftung Warentest jedoch bereits heute unterhalb dieser Grenzwerte. Dies – so Conti – liege daran, dass man die Reifenherstellung in allen europäischen Werken schon jetzt weitgehend auf alternative Öle umgestellt hat, deren PAK-Anteile deutlich unter den in der Richtlinie vorgeschriebenen Grenzwerten lägen. Und auch in den außereuropäischen Reifenfabriken soll die Umstellung der Produktion auf derartige Öle auf Hochtouren laufen.

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Kategorie: Allgemein

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