Conti-Aufsichtsrat verlangt Auskunft des Vorsitzenden

Donnerstag, 7. Dezember 2006 | 0 Kommentare
 
Hubertus von Grünberg stand nun dem Aufsichtsrat der Continental AG, dem er vorsitzt, Rede und Antwort in Bezug auf seine Beratertätigkeit
Hubertus von Grünberg stand nun dem Aufsichtsrat der Continental AG, dem er vorsitzt, Rede und Antwort in Bezug auf seine Beratertätigkeit

Hubertus von Grünberg versicherte seinen Aufsichtsratskollegen gestern in der letzten Sitzung des Jahres, dass trotz seiner Beratertätigkeit für die General Capital Group (GCG) zu keiner Zeit ein Interessenkonflikt mit seinem Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Continental AG bestanden habe. Der Beteiligungsfonds gehörte zu der Gruppe von Finanzinvestoren, so die HAZ, die im Sommer den Reifenhersteller und Automobilzulieferer übernehmen wollte. Der Vorstoß scheiterte schließlich am zwischenzeitlich zu stark gestiegenen Kurs der Continental-Aktie.

Er sei für die GCG nie im Zusammenhang mit Continental tätig gewesen und habe sofort seinen Beratervertrag gekündigt, als er von dem Übernahmeversuch erfahren habe, so von Grünberg weiter. „Das hätte er ruhig schon vorher berichten können. Die Gelegenheit hätte er gehabt“, meinte ein Aufsichtsratsmitglied anschließend gegenüber der HAZ.

Kategorie: Allgemein

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