„Sich selbst regenerierende“ Runderneuerungen dank „Hypersipes”

Mittwoch, 7. Juni 2006 | 0 Kommentare
 

(Akron/Tire Review) In den USA hat Michelin Retread Technologies in Form des „XDA Hypersipe” einen Laufstreifen präsentiert, mit dem erstmals so genannte „sich selbst regenerierende“ Runderneuerungen möglich sein sollen. Angaben von Michelin Nordamerika zufolge treten tiefer im Profil verborgene Lamellen erst dann zutage, wenn der runderneuerte Reifen etwa zur Hälfte abgefahren ist. Diese Extraprofileinschnitte sind demnach von unten in den Laufstreifen einvulkanisiert.

Damit – meint das Unternehmen – verbessern sich die Leistungseigenschaften des teilgenutzten Reifens über dessen gesamte Lebensdauer. Das neue Profil wird am Standort Covington (Georgia/USA) von Michelin Retread Technology gefertigt und soll ab August in begrenzten Stückzahlen und ausgewählten Laufstreifenbreiten verfügbar sein. Nach dieser Einführungsphase ist ein Ausbau der Produktionskapazitäten und der Zahl der angebotenen Laufstreifenbreiten geplant.

„Mit ‚Hypersipe’ wird das Potenzial der Kaltrunderneuerung deutlich erhöht. Dem unteren Teil des Laufstreifens wurde bisher in Bezug auf innovative Lösungsansätze keine Aufmerksamkeit geschenkt. Jetzt sind damit wirkliche Leistungssteigerungen möglich, die zu einer verbesserten Traktion runderneuerter Reifen über deren gesamten Lebenszyklus führen“, sagt John Melson, Research Director Truck Tires bei der Michelin Americas Research Corp.

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Kategorie: Allgemein

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