Keine Einigung bezüglich Conti-Werk Hannover in Sicht

Dienstag, 13. Dezember 2005 | 0 Kommentare
 

Die Continental AG hat eigenen Worten zufolge der Arbeitnehmerseite einen Kompromissvorschlag zum Thema Produktion von Pkw-Reifen am Standort Hannover-Stöcken unterbreitet. „Unser Angebot, mit einem weitgehenden Entgegenkommen auf der Zeitschiene eine Lösung zu finden, ist jedoch leider abgelehnt worden. Die Arbeitnehmervertreter beharren auf ihren Maximalforderungen“, sagte Manfred Wennemer am Montag in Hannover.

Weitere Gespräche machen nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der Continental AG nur dann Sinn, wenn Gewerkschaft und Betriebsrat bereit seien, sich zu bewegen und von ihrer einseitigen Auslegung der vertraglichen Grundlagen Abstand zu nehmen. „Das können wir derzeit nicht erkennen“, ergänzte Wennemer und betonte, dass es zur Einstellung der Produktion von Pkw-Reifen in Stöcken keine tragfähige Alternative gebe. Die Gewerkschaft soll demgegenüber von einem „Abbruch“ der Verhandlungen „ohne jedes Entgegenkommen“ seitens Conti gesprochen haben – das berichtet jedenfalls die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf ihren Webseiten.

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Kategorie: Allgemein

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