Wer bremst besser, Auto oder Straßenbahn?

Donnerstag, 16. Oktober 2003 | 0 Kommentare
 

Nach Informationen von Goodyear passieren im Schnitt in Deutschland zwei Unfälle pro Tag zwischen Autos und Straßenbahnen, da die meisten Autofahrer sowohl die Geschwindigkeit als auch den Bremsweg der Bahn unterschätzen. Das „Sat.1 Goodyear Automagazin“ ist der Angelegenheit auf den Grund gegangen und hat die Bremswege von Auto und Bahn in einem nächtlichen Test in der Millionenmetropole Köln verglichen.

Ergebnis: Während das Auto nach einer Bremsung aus 60 km/h längst steht, kommt die 40 Tonnen schwere Bahn erst knapp 30 Meter später zum Stehen. Bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h hielt das Auto nach 3,7, die Tram nach 7,6 Metern, bei Tempo 15 waren es 1,2 beziehungsweise 3,9 Meter. „Bei 30 km/h vier Meter mehr – auf den ersten Blick gar nicht so viel.

Aber wenn es tatsächlich zu einem Unfall kommt und man sitzt in einem Auto, in das die Straßenbahn fährt, und die bleibt erst vier Meter später stehen – das heißt eine komplette Autolänge –, dann kann das über Leben und Tod entscheiden“, bringt Sat.1-Autotester Jörg Schlockermann die Ergebnisse auf den Punkt..

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Kategorie: Allgemein

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