Suzuka ist Härtetest für die Rennreifen

Dienstag, 7. Oktober 2003 | 0 Kommentare
 

Showdown im Land der aufgehenden Sonne: Vor dem letzten Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft 2003, dem Großen Preis von Japan in Suzuka, kämpfen Michelin-Partner in beiden WM-Wertungen um Titelehren. In der Konstrukteurswertung liegen das BMW WilliamsF1-Team und Michelin vor dem entscheidenden Finallauf in Japan nur drei Punkte hinter der Scuderia Ferrari und Bridgestone – ein Abstand, den beide Partner für aufholbar halten. Ungleich schwieriger die Aufgabe von McLaren-Mercedes-Mann Kimi Räikkönen: Um die Fahrerkrone zu erobern, muss der Finne den Final-Grand Prix gewinnen und auf einen „Nuller“ des amtierenden Champions Michael Schumacher hoffen.

Pierre Dupasquier, Motorsport-Direktor des französischen Reifenspezialisten, freut sich aber auf die abschließende Herausforderung. Suzuka fordert besonders den Rennpneus viel ab: Sie müssen nicht nur große Seitenkräfte übertragen, die schnelle Abfolge der Kurven gibt ihnen auch kaum Zeit zum Regenerieren. Verglichen mit Monza arbeiten alle Reifen in Suzuka wesentlich härter – vor allem der vordere rechte Pneu, der 75 Prozent mehr Energie aufnehmen muss als in Italien.

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Kategorie: Allgemein

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