Automobilgeschäft auf Konsolidierungskurs

Dienstag, 13. August 2002 | 0 Kommentare
 

Im Automobilgeschäft bleiben die Belebungstendenzen zwar weiterhin ohne Schwung, die im letzten Monat einsetzende Konsolidierung hat sich jedoch im Juli weiter fortgesetzt. Produktion und Absatz weisen gegenüber dem Vorjahresmonat überwiegend positive Vorzeichen auf. Die Pkw-Produktion lag im Juli 2002 mit 395.

000 Einheiten um 9 Prozent über dem Fertigungsvolumen von vor einem Jahr, arbeitstäglichbereinigt waren es 4 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf fiel die Herstellung von Personenkraftwagen um 6 Prozent geringer aus als vor Jahresfrist. Im ersten Quartal 2002 hatte die Veränderungsrate noch minus 14 Prozent betragen.

Der Pkw-Export übertraf im Juli das Vorjahresvolumen um 12 Prozent. Gegenüber dem außerordentlich hohen Vormonatsergebnis kam es saisonbereinigt zwar zu einem Rückgang um 11 Prozent, tendenziell entwickelt sich die Pkw-Ausfuhr jedoch seit einigen Monaten recht stabil. Bis einschließlich Juli exportierten die deutschen Hersteller knapp 2,1 Millionen Pkw, 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen haben sich ebenfalls - allerdings auf niedrigem Niveau - stabilisiert. Mit schätzungsweise 282.000 Einheiten lagen sie im Juli um 2 Prozent über dem Absatzergebnis des Vorjahres.

Damit zeigt sich bei den Neuregistrierungen im zweiten Monat hintereinander eine leicht positive Veränderungsrate. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres blieben die Pkw-Zulassungen um 3 Prozent hinter dem entsprechenden Vorjahresergebnis zurück. Der Trend zum Diesel-Pkw hält weiter an.

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Kategorie: Allgemein

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